Hüftultraschall beim Neugeborenen

Die Hüftdysplasie ist die häufigste angeborene Erkrankung des Bewegungsapparates und betrifft in unseren Breiten ca 2-4% aller Neugeborenen. Mit der Ultraschalluntersuchung kann heute ohne Strahlenbelastung für das neugeborene Kinde sofort die Diagnose und auch die Therapie begonnen werden.

Dabei wird einerseits die knöcherne Reifung der Gelenkspartner (Hüftkopf, Hüftpfanne) und andererseits deren Lage zueinander beurteilt. Auch kann bei einer Dysplasie die Stabilität des Hüftgelenkes durch den erfahrenen Orthopäden geprüft werden. Eine wesentliche Bedeutung kommt der Sonographie auch der Verlaufsbeurteilung beim therapiebedürftigen Neugeborenen zu.

Der Therapieerfolg hängt einerseits von der korrekten Diagnose und andererseits von der korrekten Therapiemethode und der richtigen Beurteilung des Therapiefortganges im Ultraschall ab. Daher sollte die Behandlung und Nachkontrolle immer von kinderorthopädisch geschulten Orthopäden gemacht werden. Meistens kann mit einer sogenannten Abspreizbehandlung mittels der Tübinger-Schiene das Auslangen gefunden werden, nur selten ist ein Becken-Bein-Gips in Sitz-Hock-Stellung notwendig. Bei sofortiger korrekter Behandlung kann fast immer ohne Operation ein völlig normaler Hüftbefund innerhalb weniger Wochen erreicht werden.

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Ich denke sowieso mit dem Knie.

Joseph Beuys

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