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Dr. Ambros Giner und Dr. Gerhard Kaufmann, Orthopädie + Fusszentrum Innsbruck

Orthopädie + Fußzentrum
Dr. Ambros Giner
Dr. Gerhard Kaufmann

Innrain 2
A-6020 Innsbruck
Tel.: +43 512 563900
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Dr. Ambros Giner
Wahlarzt: TGKK
Vertragsarzt: BVA, VA, SVA, KUF

Dr. Gerhard Kaufmann
Wahlarzt: TGKK, BVA, VA, SVA
Vertragsarzt: KUF

Bei vielen angeborenen Syndromen und Erkrankungen treten bereits nach der Geburt bzw im weiteren Verlauf orthopädische Probleme auf, die einer Therapie bedürfen. Durch das noch wachsende Skelett ist der therapeutische Anspruch oft ein anderer als bei einer ähnlichen Fehlstellung im Erwachsenenalter.
Es geht dabei einerseits um den Erhalt von motorischen Funktionen v.a. der Extremitäten, andererseits um die Behandlung von Instabilitäten und Fehlstellungen, die zu funktionellen oder statischen Problemen führen können.
Zu den häufigsten Beschwerdebildern, die einer solchen Beratung und häufig auch Therapie bedürfen, zählen spastische Bewegungsstörungen (Cerebralparese), Myelomeningozelen (offenes Rückenmark), Stoffwechselstörungen wie Mukopolysaccharidosen sowie Arthrogrypose-Syndrome.

Am Rumpf sind dabei häufig seitliche Abweichungen der Wirbelsäule zu behandeln (Skoliose). Diese werden häufig mittels Korsetten entweder gestützt oder teilweise auch korrigiert. Manchmal ist auch eine operative Stabilisierung notwendig. Die Abweichung im Sagittalprofil (Kyphose - Abknicken des Rumpfes nach vorne) ist eine seltenere Wirbelsäulendeformität, die behandelt werden muß.
An der unteren Extremität sind vor allem die Hüftregion, der Fuß und etwas seltener das Kniegelenk als behandlungsbedürftige Regionen zu nennen. An der Hüfte sind am häufigsten die Hüftdysplasie oder -luxation zu nennen. Letztere kann sich, je nach Grunderkrankung, nicht aber auch stark schmerzhaft ausprägen. Ist sie einseitig, besteht zusätzlich ein statisches Problem. Bei vielen Erkrankungen kann die Diagnostik und auch Therapie mittels Ultraschall bereits in der Neugeborenenphase begonnen werden. Operationen im Säuglingsalter sind dabei die absolute Ausnahme. Aufgrund der neurologischen Problematik sind jedoch später Hüftoperationen notwendig.
Bei den Fehlstellungen an der unteren Extremität sind bei neurologischen Erkrankungen sehr häufig Fußfehlstellungen, wie der Klumpfuß zu erwähnen. Die Therapie erfolgt dabei nach dem gleichen Schema wie beim idiopathischen Klumpfuß (keine ersichtliche Ursache). Auch hier ist meistens eine Achillessehnendurchtrennung als operative Maßnahme notwendig. Meistens bedarf es auch einer Schienenbehandlung, um den korrigierten Fuß in dieser Position zu halten, bzw eine Stabilisierung für das Stehen und Gehen zu gewährleisten.
Bei älteren Kindern oder Jugendlichen bzw jungen Erwachsenen können oft dauerhafte Verbesserungen durch Korrekuroperationen wie Muskelverängerungen oder knöcherne Korrekturen erreicht werden.
Zudem wird häufig, gerade bei Kindern mit spastischer Bewegungsstörung durch sonographiegzielte Botox -Therapien und evtenuell begleitende Gipsbehandlungen eine deutliche klinische Verbesserung des Zustandsbildes erreicht.

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