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Dr. Ambros Giner und Dr. Gerhard Kaufmann, Orthopädie + Fusszentrum Innsbruck

Orthopädie + Fußzentrum
Dr. Ambros Giner
Dr. Gerhard Kaufmann

Innrain 2
A-6020 Innsbruck
Tel.: +43 512 563900
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Dr. Ambros Giner
Wahlarzt: TGKK
Vertragsarzt: BVA, VA, SVA, KUF

Dr. Gerhard Kaufmann
Wahlarzt: TGKK, BVA, VA, SVA
Vertragsarzt: KUF

In der Sprunggelenks- bzw Fußregion gibt es eine Vielzahl wichtiger Sehnen- und Bandstrukturen, die für die regelrechte Funktion des Fußes verantwortlich sind.
Bei Ausfall bzw Riß von wichtigen anatomischen Leitstrukturen können schwerwiegende Funktionsaufälle resultieren, die ein normales Gehen praktisch unmöglich machen. Es gilt in diesen Fällen eine genaue Bestandserhebung vorzunehmen um Folgeschäden möglichst zu vermeiden.
Häufig kann durch eine Ersatzoperation der fehlenden bzw nicht funktionstüchtigen Struktur eine gute Korrekturmöglichkeit, die allfällige Spätschäden verhindern kann.

Gerade an Fuß- und Sprunggelenk kann es bei Ausfall oder Verlust einer Sehne bzw eines Muskels zu einer erheblichen funktionellen Beeinträchtigung kommen. Auch bei Läsion eines Nerven können durch den Funktionsausfall der von diesem Nerven versorgten Muskeln erhebliche Defizite entstehen. Durch eine Vielzahl unterschiedlicher Muskeln bzw Sehnen lassen sich sowohl an der Hand/Unterarm, aber vor allem an Fuß und Sprunggelenk erhebliche Verbesserungen der Funktion erzielen.
Am häufigsten ist hierbei sicherlich der Ersatz der fehlenden Fußhebermuskeln durch den Tibialis posterior Muskel zu nennen. Dadurch läßt sich auf jeden Fall eine gute Teilfunktion wieder erreichen.
Auch andere Muskeln bzw Muskelgruppen, die keine regelrechte Funktion mehr zeigen, lassen sich durch Ersatzoperationen in ihrer Funktion verbessern.

Bänder haben v.a. am Sprunggelenk eine entscheidende Funktion. Bei akutem oder chronischen Abriß mancher dieser Bänder (v.a. am Sprunggelenk Außenknöchelbereich) ist deren Ersatz notwendig, um wieder eine stabile Funktion zu erwirken und Spätschäden vermeiden zu können. Das Band wird dabei mittels der Beinhaut des Wadenbeines - und nur, wenn sich diese als zu wenig stabil erweist, mittels einer Sehnenplastik - ersetzt. Damit dieses rekonstruierte Band einheilen kann, ist die postoperative Versorgung im Gips unerläßlich.
Ein weiteres wichtiges Band (Pfannenband bzw Lig. naviculocalcaneare) tritt beim erworbenen Plattfuß des Erwachsenen in Erscheinung. Bei chronischer Insuffizienz desselbigen ist es zu rekonstruieren, da ansonsten durch den Fußkollaps eine Abnützung aller Fußgelenke inklusive des Sprunggelenkes resultiert.

zu den am häufigsten durchgeführten Bandplastiken und Ersatzoperationen zählen:


- die Rekonstruktion der Sprunggelenksbänder am Außenknöchel

- der Ersatz der überdehnten/gerissenen Tibialis posterior Sehne

- die Rekonstruktion des Pfannenbandes zur Unterstützung des Fußgewölbes

- ein Tibialis posterior Sehnentransfer beim Lähmungs-Fallfuß

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